Die Küste


Die Küste Kenias erstreckt sich über eine Länge von 480 km.
Ein gigantisches Korallenriff zieht sich entlang der weißen
Sandstrände über fast die gesamte Länge. Zum Schutz der
Unterwasserfauna und –flora sind hier mehrere Meeresparks
entstanden.


Mombasa


die zweitgrösste Stadt des Landes, ist einer der aktivsten Handelshäfen Ostafrikas. Mombasa, das vor über 2000 Jahren gegründet wurde, hat eine bewegte Geschichte hinter sich und hat im Laufe dieser Zeit Seeleute und Händler aus aller Herren Länder angezogen.

Diese waren Perser, Araber, Chinesen, Inder und Indonesier, später auch Portugiesen und Engländer. Mombasa ist die Wiege der Swahili-Zivilisation und beeindruckt durch seine ethnische und kulturelle Vielfalt.

Seine Architektur und seine Küche spiegeln die vielfältigen Einflüsse  der afrikanischen, arabischen, indischen und europäischen Bevölkerungen wider, die eng mit    Mombasas  Entwicklungsgeschichte verbunden sind.

Darüber hinaus ist Mombasa  auch ein wichtiger Badeort und bleibt ein bevorzugtes Reiseziel.


Malindi


das 120 km nördlich von Mombasa liegt, ist eine der ältesten Städte Ostafrikas. Hier hat Vasco Da Gama 1498 sein weißes Kreuz aufgestellt, und Hemingway kam im Jahr 1934 hierher zum Fischen.

Die wunderschönen Korallengärten und die außergewöhnlichen Strände von Malindi sind seit den 60er Jahren Anziehungspunkte für Touristen, die auch gerne zum Hochseefischen hierher kommen.


Lamu


ist 225 km nördlich von Mombasa, Richtung Somalien gelegen. Der Name Lamu steht gleichermaßen für den Archipel, für eine seiner Inseln und für die darauf angesiedelte Stadt.

Die älteste Stadt Kenias hat sich auf Grund des Handels  mit dem Orient wirtschaftlich gut entwickelt. Es wurde vor allem mit Holz, Elfenbein, Ambra, Porzellan und Gewürzen gehandelt.

Bis zur Abschaffung des Sklavenhandels hat sich Lamu an diesem  enorm bereichert, danach ging es bis in die 70er Jahre des 20.Jh. bergab. Seither hat sich Lamu für den Tourismus geöffnet und wurde 2001 als Weltkulturgut von der Unesco anerkannt.

Als muslimische Stadt mit dreißig Moscheen zeugt Lamu von einer extrem gepflegten Zivilisation. Seine Eleganz und seine Tradition sind bis heute erhalten geblieben. Hier finden sich auch  die schönsten Beispiele der
Swahili-Architektur.

Die Badestrände befinden sich an der Nordost-Spitze der Insel. In Shela z.B. zieht sich der Strand, der von hohen Sanddünen umgeben ist, über eine  Länge von 15 km.


Die Südküste


20 km südlich von Mombasa erstrecken sich die traumhaften, weißen Sandstrände von Tiwi Beach und Diani Beach.

Tiwi Beach ist naturbelassen und einfach, während Diani Beach eine moderne und komfortable Infrastruktur aufzuweisen hat.

75 km südlich von Mombasa befindet sich Shimoni, ein kleines, aber wichtiges Fischerdorf an der Südküste.

Von hier aus hat man Zugang zum Meerespark von Kisite, in dem einer der schönsten Korallengärten Kenias liegt.

 

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