Das Reservat von Masai Mara
Das staatliche Reservat Masaï Mara ist das meistbesuchte Reservat Kenias. Im Südwesten des Landes gelegen, bedeckt es eine Fläche von mehr als 1500km². Klassifiziert im Inventar für weltweites Kulturgut, gehört  das Naturreservat zum Ökosystem des berühmten Serengeti Parks, an welchen es im Norden anschließt.

Das Reservat ist im Land der Masaï gelegen und bezieht seinen Namen vom Fluss Mara, der sein Gebiet durchfließt.

Die Masaï, Hirten, die im Laufe der Jahrhunderte den Nil aufwärts gezogen sind, leben als Halbnomaden und haben trotz des Kontakts mit dem Fortschritt ihren althergebrachten Lebensstil beibehalten.

In der gewaltigen Weite von Masaï Mara, in der Savanne, den Hügeln und den Sümpfen, ist die Fauna beträchtlich und leicht  zu beobachten: Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Büffel, Gazellen, Zebras, Giraffen, Hyänen, Schakale, Flusspferde, Rhinozerosse, Krokodile,… und zahlreiche Vogelarten sind hier anzutreffen.

Masaï Mara ist der Schauplatz der großen, alljährlichen Tier-Wanderung. Ende Juni flüchten die Tiere aus der trockenen Ebene der Serengeti und ziehen zu hunderttausenden nach Norden in die kenianische Savanne.

Der Anblick von endlosen Kolonnen an Gnus, Zebras und Impalas, die den Fluss überqueren, ist ein unvergessliches Schauspiel. Im Oktober geht es in einer großen Herdenwanderung wieder nach Tansania zurück.
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